Montag 19 August 2019
Montag, 20 Juni 2011 11:30

JVH beim Drachenbootfestival Hannover 2011

geschrieben von Enrique Hernández Gómez
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JVH Drachebootrennen 2011 JVH Drachebootrennen 2011 Enrique Hernández Gómez
Mehr als nur Kampfsport: Ski Club Nairobi

Seien wir ehrlich, unsere Stärke liegt eher auf der Matte als auf dem Wasser. Wäre zwar ein Grund gewesen, war aber kein Hindernis um nicht trotzdem am Drachenbootfestival Hannover 2011 teilzunehmen. Also standen wir, mehr oder weniger ausgeschlafen (M&M dürfen sich da durchaus angesprochen fühlen), am Samstag ab 07:30 bereit. Dass das erste Rennen an dem wir teilnahmen erst um 09:08 begann führte zu zweierlei Erkenntnis. Erstens: Dass 07:30 an einem Samstag dann doch sehr früh ist und zweitens: man eine halbe Stunde länger hätte schlafen können. 

Nach einem, zugegebenermaßen, nicht gelungen Start, haben wir dann im ersten Rennen doch den letzten Platz vermeiden können. Und nebenbei gesagt: wir haben geradezu phantastisch gepaddelt. Fast einer Teilnahme an den Olympischen Spielen würdig. Wenn denn Drachenbootrennen olympisch wäre (oder unsere Leistung ein bisschen besser).

Und auch im zweiten Rennen haben wir gekonnt den letzten Platz vermieden. Nicht, dass wir uns selbst auf die Schulter klopfen wollen, aber wir waren gut. Bravourös meisterten wird auch Rennen drei und vier. Na gut, Rennen vier nicht ganz so gut. Aber das will sowieso keiner wissen und in spätestens zwei Monaten eh vergessen. Am Ende eroberten wir einen ehrenvollen 42. Platz und haben uns damit zum Vorjahr erheblich verbessert. Wenn es in diesem Rhythmus weitergeht sind wir in 7 Jahren erster. Vielleicht auch nur zweiter, aber wir sollten da der Zukunft nicht vorgreifen. 

Außerhalb der Wertung im FunFun-Bereich war der Ski Club Nairobi am Montag auf der 2-Km-Strecke mit 2 Mann vertreten (der Dritte ist uns irgendwie zwischen Sonntagnacht und Montagmorgen verloren gegangen). Eine kleine Bemerkung am Rande mag hier erlaubt sein: 250 Meter können sehr lang werden. 2 Kilometer allerdings noch mehr.

Nachdem nun das offizielle Teil hinter uns liegt erst mal ein großes Danke an Sklaventreiber Sharam und den anderen Organisatoren unserer Teilnahme am Drachenbootrennen. Und auch wenn Eigenlob angeblich stinkt: wir waren ein klasse Team mit viel Spaß. Natürlich wollten wir gewinnen, wer hätte das nicht gewollt?, aber neben dem sportlichem Ehrgeiz stand der gemeinsame Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt des Rennens und in diesem Punkt waren wir ganz sicher ganz vorne. Keine Diskussionen über nicht erreichte erste Plätze (man wundert sich was für einen Ehrgeiz und Energie manche Leute in der FunFun-Gruppe an den Tag legen und sich dann halbe Ewigkeiten über den verpassten Sieg aufregen können, nicht erster wird man, welch Überraschung, immer nur wegen der anderen).

In diesem Sinne: Auf zum Drachenbootrennen 2012 (rechnerisch müssten wir dann auf Platz 36 landen).

Enrique Hernández Gómez (fast) live aus Hannover.

Gelesen 3407 mal Letzte Änderung am Montag, 20 Juni 2011 11:54
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